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Die Zahl der angezeigten Einbruchsdiebstähle in Wohnungen und Einfamilienhäuser ist mit 14.646 Fällen in Österreich nach wie vor hoch. Abgesehen von materiellen Schäden bleibt den Geschädigten das abhanden gekommene Sicherheitsgefühl und das Wissen, dass jemand unbefugt in die eigenen vier Wände eingebrochen und in die Privatsphäre eingedrungen ist.

Wie die aktuelle Studie zeigt, spielt bei den Opfern nicht nur der Verlust persönlicher Gegenstände eine Rolle, sondern insbesondere auch das Schockerlebnis über das Eindringen Krimineller in die Intimsphäre der eigenen vier Wände.

Größter Schaden: Fehlendes Sicherheitsgefühl.

Für die Betroffenen ist das Vorfinden aufgebrochener Türen, durchwühlter Schränke und Schubladen ein Schock.

Für viele Betroffene bleibt nach dem Einbruch ein Gefühl der Unsicherheit zurück. So gab die Mehrheit der befragten Einbruchsopfer (86 Prozent) an, sich unmittelbar nach dem Einbruch in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher gefühlt zu haben. Dies äußerte sich vor allem in der Angst, erneut Opfer eines Einbruchs zu werden. „Die psychischen Folgen eines Einbruchs umfassen nicht nur ein beeinträchtigtes Sicherheitsgefühl, sondern führen oft auch dazu, dass sich das Leben der Opfer schlagartig ändert. Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Angst vor dem Alleinsein oder Schlafstörungen sind häufige Probleme, mit denen Betroffene nach einem Einbruch konfrontiert sind.

Für einige Einbruchsopfer führt das Erlebte zu einer traumatischen Belastung, die mitunter auch psychologisch behandelt werden muss.

Laut VVO Präsident Dr. Wolfram Littich: „ Der Umfrage zufolge hatten beinahe 50 Prozent der Einbruchsopfer keine Sicherheitsvorkehrungen für ihre Abwesenheit getroffen, wie ein Sicherheitsschloss zu installieren oder eine Alarmanlage zu aktivieren. Viele Menschen handeln erst, wenn bereits eingebrochen wurde. Dabei können einfache Präventionsmaßnahmen im Vorfeld das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, verringern“,